Helen Levitt | NEW YORKERS

Sonderausstellung im Schauraum Berlin
präsentiert von der Laurence Miller Gallery,
New York

Special Guest Presentation at the Project Space Berlin by Laurence Miller Gallery, New York

Helen Levitt
Helen Levitt New York, ca. 1940

HELEN LEVITT: NEW YORKERS ist eine 30 Arbeiten umfassende Ausstellung von bekannten, aber auch noch nie zuvor ausgestellten Fotografien, die zwischen 1938 und 1945 in New York entstanden sind. Helen Levitt, die von vielen als die Dichterin unter den New Yorker Strassenfotografen gesehen wird, fängt hier das Leben ein, wie es sich auf New Yorks Strassen abgespielt hat, bevor Fernsehen und Klimaanalgen die Menschen in ihren Häusern hielten. Levitts Fotografien funktionieren hier wie ein Kammerspiel, sie feiern Frauen im Gespräch und Kinder beim Spiel, sie sind eher Tanz als Sozialstudie, eher Theater als Dokumentation.

Helen Levitts Fotografien wurden noch nie zuvor in einer Einzelpräsentation in Berlin ausgestellt. Ein Highlight der Ausstellung werden eine Reihe von ihren „first proofs“ sein. Kleine Abzüge, Studien, die Levitt in ihrer Badezimmer-Dunkelkammer erstellt hat, um aus ihnen ihre besten Arbeiten auszuwählen und zu editieren. Gemeinsam ausgestellt, verraten diese frühen Bilder Levitts eigenen „Tanz“, wenn wir die unterschiedlichen Blickpunkte und Perspektiven kennen lernen, die Untersuchung eines Gesprächs oder von Kindern beim Spiel – auf der Suche nach der perfekten Bildkomposition.

Helen Levitt
Helen Levitt New York, ca. 1940

HELEN LEVITT: NEW YORKERS is a thirty print exhibition featuring both classic and never before exhibited photographs taken in New York City between 1938 and 1945. Considered by many the quintessential poet of the streets of New York, Helen Levitt lyrically captured life on the street, at a time before television and air conditioning kept people inside. These intimate black and white prints celebrate women in conversation and children at play. They are more dance than social narrative, more theater than document.

This will be the first one-artist-presentation of Helen Levitt’s work in Berlin. A highlight of the exhibition will be a suite of her “first proofs,” small prints which Levitt made in her bathroom darkroom as studies from which she would edit and choose her finest images. Seen together, these earliest images reveal Levitt’s own dance, as we assume her multiple vantage points and witness her exploring a conversation, or a child’s game, in pursuit of the perfectly balanced composition.