Andreas Herzau | SPUTNIK

Andreas Herzau
Andreas Herzau  „o.T.“ aus der Serie „Left Overs“

Die Ausstellung versammelt drei fotografische Serien, die in den letzten Jahren in Moskau, Kiew und Novosibirsk entstanden sind. Eine post-sowjetische Reise in nach wie vor wenig bekanntes Gebiet. Die Moskau-Serie ist unter dem Titel „Moscow Moskau Street“ mit einem Essay des Schriftstellers Viktor Jerofejew in der Edition Braus erschienen und erhielt den Deutschen Fotobuchpreis 2013.

„Moskau, Orgie der Kontraste, asiatisches Dorf mit Häusern in amerikanischem Wolkenkratzerstil, Kistenschlitten und Autobus, Barockpalast und Holzhütte, Strassenbasar und Warenhaus!“, schrieb Egon Erwin Kisch einst über die russische Metropole. Andreas Herzau erzählt von ihrem Alltag, ihren Gesichtern, von ihrem Lebensgefühl. Dabei gelingt Herzau eine Erneuerung des klassischen Genres der Streetphotography, des geduldigen Wartens auf den Moment, in dem sich die Lebensläufe des Alltags zu einem Bild verdichten. Mit essayistischen Serien, nachdenklichen Detailstudien, hier den Serien „Left Over“ entstanden in Kiew 2010 und „Stücke“ aus Novosibirsk aus dem Jahr 2008, erweitert Herzau seine fotografischen Erzählmittel

Andreas Herzau   „untitled“ aus der Serie „Moskau Moscow Street“
Andreas Herzau   „untitled“
aus der Serie „Moskau Moscow Street“

ANDREAS HERZAU, geboren 1962, lebt und arbeitet in Hamburg. Er zählt zu den engagierten Bildjournalisten, die die Grenzen des klassischen Reportagefotografie immer wieder in eigenständiger Weise erweitert haben. Seine Arbeit wurde bereits vielfach international ausgestellt, ausgezeichnet (u.a. Euro Press Award 2002) und veröffentlicht. Die aktuelle Publikation „Moscow Mosakau Street“ legt Herzau in der Edition Braus vor.

Andreas Herzau   „untitled“ aus der Serie „Moskau Moscow Street“
Andreas Herzau   „untitled“
aus der Serie „Moskau Moscow Street“

The exhibition assembles three photographic series that have been taken in recent years in Moscow, Kiev and Novosibirsk. A post-Soviet journey into still little-known area.The Moscow-series has been published by Edition Braus, titled “Moscow Moscow Street“ with an essay by the author Viktor Erofeev and received the German Photo Book Award 2013.

"Moscow, orgy of contrasts, Asian village with houses like American skyscrapers, slide box and bus, baroque palace and wooden hut, street bazaar and department store“, Egon Erwin Kisch once wrote about the Russian capital. Andreas Herzau captures Moscow's faces and it's everyday life. He succeeds in renewing the classic genre of street photography, of waiting patiently for the “decicive moment“ when live lines of a moment condense into a picture. With new essayistic series, thoughtful detail studies as in the series “Leftover“, shot in Kiev in 2010 or “Pieces“ from Novosibirsk (2008), Andreas Herzau expands his narrative techniques.

ANDREAS HERZAU, born 1962, lives and works in Hamburg. He is one of the dedicated photo journalists who have extended the boundaries of classic photojournalism. His work has been widely exhibited, internationally awarded (including the Euro Press Award in 2002) and published. The current publication “Moscow Mosakau Street“ is presented by Edition Braus.

Andreas Herzau   „untitled“ aus der Serie „Moskau Moscow Street“
Andreas Herzau   „untitled“
aus der Serie „Moskau Moscow Street“

Andreas Herzau   „untitled“ aus der Serie „Moskau Moscow Street“
Andreas Herzau   „untitled“
aus der Serie „Moskau Moscow Street“